Der große TOBO POS Ratgeber

Kassensysteme für Gastronomie und Hotellerie.

Vom kleinen Café bis zum Hotel, Freizeitpark oder Betrieb mit mehreren Standorten: Hier erfahren Sie, welche Funktionen wirklich wichtig sind, worauf Sie rechtlich achten sollten und wie aus Technik ein verlässlicher Arbeitsablauf wird.

Gastronomie im MittelpunktProzesse für Service, Küche, Theke und Verwaltung
Einfach bis komplexPassend zur Betriebsgröße statt unnötig überladen
Kosten transparentInvestition und laufende Positionen getrennt betrachten
Deutschlandweiter ServiceDirekter Kontakt, Fernwartung und geplante Vor-Ort-Termine

Nicht die größte Kasse ist die beste

Die richtige Lösung beginnt mit Ihrem Arbeitsablauf.

Ein Restaurant mit Tischservice braucht andere Abläufe als ein Foodtruck mit hohem Durchsatz. Ein Hotel verbindet möglicherweise Restaurant, Bar, Frühstück und Zimmerbuchung. In einem Freizeitpark entstehen mehrere Verkaufsstellen, wechselnde Teams und starke Stoßzeiten. Deshalb sollte die Auswahl nicht bei einem Gerätebild oder Monatsbetrag beginnen.

Entscheidend ist, was zwischen Bestellung, Küche, Ausgabe, Zahlung und Tagesabschluss passiert. Erst wenn diese Wege klar sind, lässt sich sinnvoll festlegen, welche Kasse, Software, mobilen Geräte, Drucker, Küchenmonitore und Schnittstellen gebraucht werden.

Für jeden Gastrobetrieb anders

Ein System muss zur Betriebsart passen.

Die folgenden Beispiele zeigen, welche Anforderungen häufig im Vordergrund stehen. Die konkrete Kombination entsteht immer aus Ihrem tatsächlichen Betrieb.

Kassensystem am Tresen eines Restaurants
Restaurant · Café · Bar

Tischservice und Thekenverkauf

Tischplan, mobiles Bonieren, Gangsteuerung, Rechnungen teilen, Trinkgeld, Küchenkommunikation und schneller Schichtwechsel.

Hotelzimmer als Beispiel für Hotellerie und Gasthof
Hotel · Gasthof · Pension

Gastronomie und Übernachtung verbinden

Restaurant, Bar und Frühstück mit passenden Hotel- oder Abrechnungsschnittstellen zusammenführen.

Foodtruck bei einer Abendveranstaltung
Foodtruck · Imbiss · Festival

Schneller Verkauf auf wenig Raum

Kurze Bestellwege, übersichtliche Favoriten, robuste Hardware und ein sinnvoller Plan für instabiles Internet.

Mehrere Kassensysteme im TOBO POS Showroom
Freizeitpark · Kantine · Veranstaltung · Systemgastronomie

Mehrere Stationen und starke Stoßzeiten

Zentrale Artikelpflege, Benutzerrechte, Auswertungen, Küchenmonitore, Pager, Self-Service und standortübergreifende Abläufe.

Vom Gast bis zum Tagesabschluss

Vier Prozessbereiche entscheiden über den Alltag.

Ein gutes Kassensystem verkürzt Wege, verhindert unnötige Doppelerfassung und gibt dem Team auch bei hoher Auslastung Orientierung.

01 / BESTELLUNG

Einfach aufnehmen

Stationär, mobil am Tisch, am Self-Service-Terminal oder über einen angebundenen Bestellweg.

02 / PRODUKTION

Richtig weiterleiten

Bestellungen an Küche, Bar oder Ausgabe senden und Status sowie Priorität verständlich abbilden.

03 / ZAHLUNG

Flexibel abschließen

Rechnungen teilen, umbuchen, Trinkgeld erfassen und angebundene Zahlwege sauber einsetzen.

04 / STEUERUNG

Verlässlich auswerten

Tagesabschluss, Benutzerrechte, Artikelpflege, Exporte und betriebliche Kennzahlen im Blick behalten.

Checkliste vor dem Angebot

Was ein Kassensystem können sollte.

Markieren Sie nicht möglichst viele Funktionen. Entscheiden Sie, was zum Start zwingend gebraucht wird, was später ergänzt werden kann und welche Erweiterung nur zusätzlichen Aufwand erzeugt.

Bedienung

Schnell erlernbar

Klare Artikelstruktur, Favoriten, Rollen und Rechte sowie eine Oberfläche, die auch wechselndes Personal sicher bedienen kann.

Küche & Ausgabe

Fehlerarme Wege

Passende Druckziele oder Küchenmonitore, Beilagen und Gänge, Rückfragen, Status und eindeutige Abholinformationen.

Mobilität

Am Tisch oder unterwegs

Handhelds, WLAN-Abdeckung, Akkukonzept, Ladestationen und bei Bedarf mobile Zahlungsprozesse berücksichtigen.

Betriebssicherheit

Ausfälle mitdenken

Offline-Verhalten, Datensicherung, Ersatzhardware, Wiederanlauf und erreichbaren Support vor dem Kauf klären.

Schnittstellen

Nur passend anbinden

DATEV, Hotelsoftware, Warenwirtschaft, Reservierung, Payment, Delivery oder Zeiterfassung konkret benennen und technisch prüfen.

Wachstum

Erweiterbar bleiben

Weitere Kassen, Standorte, Self-Service, Pager oder Küchenanzeigen sollten planbar ergänzt werden können.

Gesamtkosten statt Lockpreis

Was kostet ein Gastronomie-Kassensystem?

Eine seriöse Kalkulation trennt Einmalkosten, laufende Kosten und optionale Leistungen. Der Preis hängt unter anderem von Kassenanzahl, Softwareumfang, mobilen Geräten, Schnittstellen, Programmierung, Installation, Schulung und Service ab.

Vergleichen Sie Angebote über denselben Zeitraum und denselben Leistungsumfang. Ein niedriger Einstiegspreis sagt wenig aus, wenn notwendige Module, Einrichtung oder Support später dazukommen.

HardwareKasse, Drucker, Ladegeräte, Netzwerk, Peripherie
SoftwareGrundlizenz, Module, Nutzer, Standorte
EinrichtungProgrammierung, Daten, Tischplan, Rechte
SchnittstellenDATEV, Payment, Hotel, Delivery und weitere
EinführungInstallation, Testbetrieb und Schulung
Laufender BetriebLizenzen, TSE, Service und optionale Betreuung
Entscheidend: vollständige Kosten vor der Entscheidung

TOBO POS weist im individuellen Angebot einmalige und mögliche wiederkehrende Positionen getrennt aus. Konkrete Preise richten sich nach der gewählten Lösung.

Systeme sinnvoll einordnen

Vom einfachen Bestellbetrieb bis zur komplexen Gastronomie.

Die folgende Einordnung ist eine Orientierung. Welche Lösung wirklich passt, zeigt sich erst nach Prüfung Ihrer Anforderungen und der benötigten Schnittstellen.

Cashmatic

Automatisiertes Bargeldmanagement als Ergänzung für passende Kassenplätze.

Syscall Pager

Gäste- und Mitarbeiterrufsysteme für Ausgabe, Wartebereiche und interne Kommunikation.

TOBO Service

Programmierung, Schulung, Fernwartung und abgestimmte Servicepakete.

Vom Bedarf zum Tagesbetrieb

So sollte ein Kassenprojekt ablaufen.

Eine geordnete Einführung reduziert Rückfragen, vermeidet Überraschungen und gibt dem Team Sicherheit vor dem ersten echten Verkauf.

SCHRITT 01

Betrieb aufnehmen

Standorte, Verkaufswege, Team, Stoßzeiten und vorhandene Technik erfassen.

SCHRITT 02

Prozesse planen

Bestellung, Küche, Ausgabe, Zahlung, Abschluss und Ausfallwege definieren.

SCHRITT 03

Angebot prüfen

Einmalige und laufende Kosten sowie notwendige Schnittstellen klar trennen.

SCHRITT 04

Einrichten & testen

Artikel, Rechte, Druckwege und Geräte vorbereiten und mit echten Fällen testen.

SCHRITT 05

Schulen & betreuen

Team einweisen, Start begleiten und Support sowie Zuständigkeiten festhalten.

Häufige Fragen

Kassensystem Gastronomie verständlich erklärt.

Welches Kassensystem passt zu meinem Restaurant?

Das hängt vor allem von Serviceart, Tischanzahl, Küchenablauf, mobilen Geräten, Schnittstellen und gewünschter Auswertung ab. Für einen kleinen Betrieb kann eine kompakte All-in-One-Lösung sinnvoll sein; komplexe Restaurant- oder Hotelabläufe benötigen häufig modularere Software.

Muss ein Gastronomie-Kassensystem eine TSE haben?

Elektronische Kassensysteme im Anwendungsbereich des § 146a AO und der KassenSichV müssen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung geschützt werden. Der konkrete Einzelfall sollte mit Steuerberatung und Fachbetrieb geprüft werden.

Was kostet ein Kassensystem für die Gastronomie?

Die Gesamtkosten ergeben sich aus Hardware, Software, TSE, Einrichtung, Schnittstellen, Schulung und gewähltem Service. Vergleichen Sie Angebote nur bei gleichem Leistungsumfang und lassen Sie einmalige sowie laufende Positionen getrennt ausweisen.

Funktioniert die Kasse bei Internetausfall?

Das Verhalten ist systemabhängig. Vor dem Kauf sollte geklärt werden, welche Funktionen lokal weiterlaufen, wie Zahlungen reagieren, wann Daten synchronisiert werden und welcher Notfallablauf im Betrieb gilt.

Welche Schnittstellen sind für Hotels und Gasthöfe wichtig?

Je nach Betrieb können Hotelsoftware, DATEV, Payment, Reservierung, Warenwirtschaft oder Zeiterfassung relevant sein. Entscheidend ist nicht nur, dass eine Schnittstelle genannt wird, sondern dass Version, Datenrichtung und gewünschter Ablauf technisch geprüft werden.

Brauche ich mobile Bestellgeräte?

Mobile Geräte können Laufwege reduzieren und Bestellungen schneller an Küche oder Bar übermitteln. Sinnvoll sind sie, wenn WLAN, Akkukonzept, Bedienung und Serviceablauf gemeinsam passen.

Kann ein System später erweitert werden?

Viele Lösungen lassen sich um zusätzliche Kassen, Handhelds, Küchenmonitore, Self-Service, Pager oder Standorte ergänzen. Diese Ausbaustufen sollten bereits bei Netzwerk, Lizenzen und Hardwareplanung berücksichtigt werden.

Kann ich Kassensysteme vor dem Kauf testen?

Ja. Im TOBO POS Showroom Hannover können geeignete Systeme nach Terminabsprache kostenlos angesehen, bedient und anhand eines typischen Verkaufs- oder Bestellablaufs getestet werden.

Bringen wir Ihren echten Betriebsablauf auf den Bildschirm.

Persönliche Beratung, transparente Kosten und eine Lösung, die zu Gastronomie und Team passt.